Mit Massage körperlichen Beschwerden vorbeugen

Die Massage gehört zu den ältesten Therapieformen der Menschheit. Wahrscheinlich haben Menschen irgendwann intuitiv entdeckt, dass sich Schmerzen zum Beispiel in der Rückenmuskulatur lindern lassen, in dem der betroffene Muskel massiert wird. In jeder Kultur wurden Massagetechniken entwickelt, die die Durchblutung der Muskulatur fördern und Stress abbauen können. Massagen können gezielt zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt werden, sie können aber auch präventiv wirken und das Risiko für verschiedene körperliche Beschwerden reduzieren.

Es gibt unterschiedliche Formen der Massage wie beispielsweise die Sportmassage, die Aromatherapiemassage oder die Hot Stone Massage. Alle haben eines gemeinsam: Sie fördern die Durchblutung und können Muskelverspannungen lösen. Gleichzeitig hat eine Massage immer auch einen wohltuenden Effekt auf die Psyche. Die Berührungen führen zu einem deutlichen Entspannungseffekt, Massagen bauen Stress ab und fördern das körperliche und seelische Wohlbefinden. Durch regelmäßige Massagen und andere Wellnessanwendungen können bestimmte körperliche Beschwerden tatsächlich verbessert werden. Massagen haben aber auch einen vorbeugenden Effekt, sie können uns beispielsweise vor Rückenschmerzen und Erkrankungen schützen, die auf Stress zurückgehen.

Schmerzen und Erkrankungen mit einer Massage vorbeugen

Spitzensportler werden regelmäßig massiert, das hat verschiedene Gründe. Ein wichtiger ist aber, dass durch die Förderung der Durchblutung das Verletzungsrisiko reduziert werden soll. Nach dem Training können Massagen dazu beitragen, dass sich die Muskulatur schneller erholt und Muskelkater nicht so schnell entsteht. Eine gut durchblutet Muskulatur schützt aber auch direkt beim Sport oder bei Bewegungen im Alltag vor Verletzungen von Bändern und Sehnen.
An vielen Alltagsbeschwerden sind Muskelverspannungen beteiligt. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und sogar Migräne können im Zusammenhang mit Muskelverspannungen entstehen. Die tägliche Fehlhaltung beispielsweise durch zu langes Sitzen im Home-Office trägt dazu bei.
Wenn die Muskulatur stark verspannt, kann sie auf Nerven drücken und so können Schmerzen entstehen. Eine gelockerte Muskulatur führt zu einer besseren Haltung und es treten seltener Beschwerden auf.
Damit Muskelverspannungen gar nicht erst entstehen, helfen verschiedene Maßnahmen. Neben ausreichend Bewegung und einer guten Haltung am Arbeitsplatz sind auch Massagen hilfreich. Die Massagen können direkt angewendet werden, um bereits vorhandene Muskelverspannungen zu lösen. Sie können aber auch vorbeugend wirken. Wird die Muskulatur regelmäßig massiert, verspannt sie nicht so schnell.

Durch Massagen Stress reduzieren

Vor allem sanfte Massagetechniken wie die Aromatherapiemassage, die Thaimassage oder die Hot Stone Massage dienen der Entspannung. Sie helfen uns, im Alltag abzuschalten und Stress abzubauen. Stress wird als Ursache für die Entstehung von verschiedenen Krankheiten gesehen. Die Zusammenhänge sind nicht immer direkt erkennbar, aber ein ausgeglichener Mensch fühlt sich besser und ist allgemein in der Regel weniger anfällig für Erkrankungen.
Massagen tun dem Körper und der Seele gut, sie leisten so einen Beitrag zu unserer Gesundheit. Wer sich regelmäßig massieren lässt, kann möglicherweise der Entstehung von stressbedingten Krankheiten vorbeugen.

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